Neulich wurde mir eine Frage gestellt: Was bleibt von einem Menschen, über den wir fast nichts wissen?

Philippe Marckloff braute um 1560 in Durbuy. Er lebte in der Ferme au Chêne, am Eingang der Stadt. Die Überlieferung ist schmal: ein Name, ein Datum, ein Ort. Kein Porträt, keine Rezepte, kein Zeugnis. Nur der Nachweis, dass er existiert hat.

Gerade diese Knappheit macht ihn mir nah. Er hat hier gebraut, in demselben Tal, unter demselben Licht. Vier Jahrhunderte später fülle ich Tanks in diesem Tal. Das Bier wechselt Namen, Form und Jahrhundert. Die Geste bewahrt etwas von demselben Faden.

Es geht nicht darum zu behaupten, wir brauten wie er. Das wissen wir nicht. Aber wir brauen hier. Vielleicht genügt das.